ifu  Institut für Unternehmensberatung Hamburg e.V.

Institut für Unternehmensberatung e.V.

Unsere Leistungen

Einsatzgründe für Unternehmensberater

Die Unterstützung eines Unternehmensberaters wird von Unternehmen regelmäßig nicht für das eigene Tagesgeschäft, sondern nur in besonderen unternehmerischen Situationen benötigt. Dieses können Krisensituationen sein, aber auch neue Herausforderungen des Marktes, denen das Unternehmen ausgesetzt ist und die z. B. eine Anpassung der Unternehmensstrategie und -organisation erfordern.

Die zentrale Frage für den Verantwortlichen ist dann:

Welcher Berater aus der unübersehbaren Angebotsschar ist der Richtige für die anstehende Aufgabe? Über welche Qualifikationen muss ein Berater verfügen? Z.B.:

Für den kaufmännischen Bereich

Finanz- und Rechnungswesen 

  • Controlling
  • Planung
  • Revision
  • Strategie    

...oder

für den technischen Bereich 

  • Entwicklung/Konstruktion/CAD
  • Fertigungssystem (CIM-Inhalte)
  • Produktions-Planung und Steuerung (PPS)
  • Arbeitsvorbereitung
  • Materialwissenschaft
  • Lagertechnik
  • Qualitätssicherung       

oder

für den Bereich Querschnittsfunktionen
 

  • Logistik
  • Datenverarbeitung/ IT/Internet
  • Organisation
  • Personalbeschaffung/ Entwicklung    

oder

sind Themen einer kulturellen Neuausrichtung zu bearbeiten
 

  • Post Merger Integration
  • Cultural Change
  • Management Coaching
  • Organisationsentwicklung

 

Falls es erforderlich ist, neue Verfahren und Methoden in den Arbeitsprozess einzuführen, die der Berater beherrschen muss, z. B. ECR (Efficient Consumer Response), TQM-Konzepte, TCQL-Methoden, BPR, FKA, GWA etc., so muss das Erfahrungsprofil des Beraters daraufhin vor Projekt-Vertragsschluss geprüft werden.

Sind für die Bearbeitung der Aufgabenstellung im Unternehmen z.B. besondere Branchenkenntnisse erforderlich, muss dies vor Auftragserteilung geprüft werden, da ansonsten Gefahr besteht, einige Wochen "Lehrzeit" der Berater zahlen zu müssen.

Eine weitere Frage, die beantwortet werden muss, ist die Frage nach der Loyalität des Beraters. Arbeitet z. B. dasselbe Beraterteam, das gerade im eigenen Unternehmen für die Lösung von Problemen angeboten und dann eingesetzt werden soll, bei einem unmittelbaren Wettbewerber an ähnlichen Fragestellungen, dann ist es wichtig, das Risiko eines solchen Einsatzes vor Auftragserteilung zu kennen.

Wie sind z. B. Zusagen zu Ergebnissen im Arbeitsprogramm zu werten?

Werden konkrete Ziele und Ergebnisse formuliert oder sprachlich verpackt oder lediglich vage Aussagen gemacht

Wie lassen sich die geforderten Honorare der Berater entsprechend dem jeweiligen Qualifikationsprofil in die Marktstruktur (Tagessätze, Nebenkosten) einordnen?

Welche Nebenkosten sind für welche Leistungen branchenüblich?

Haben wir es mit einem Team von Junioren zu tun, sind die Berater auf zwei oder sogar drei anderen Projekten außer dem eigenen tätig?

Wie ist die Eingruppierung des Beratungsunternehmens hinsichtlich Kosten-/Leistungsverhältnis am Markt im Vergleich zu anderen Beratern?

Fragen, die beantwortet werden müssen, um ein gutes Projektergebnis zu erhalten.

Dies wird keine Probleme bereiten, wenn im eigenen Unternehmen umfassendes Berater-Know-how, das zudem aktuell ist, vorhanden ist, um auf der Grundlage einer Ausschreibung zu einer problemorientierten Information für den Berater oder aber durch eine freihändige Vergabe professionelle Angebote und Arbeitsprogramme zu erhalten, um dann das geeignete Angebot auszuwählen.

Beauftragung eines Beraters

Bei der Entscheidungsfindung zur Beauftragung eines Beraters ist regelmäßig die Unterstützung durch einen erfahrenen Fachmann, der beratungsabhängig arbeitet hilfreich.

Im Kasten sind die verschiedenen Arbeitsgebiete aufgeführt, bei denen ein solcher Einsatz zielführend ist.

Beraterauswahl und Steuerung

Die professionelle Begleitung eines Projektes durch einen erfahrenen Fachmann auf Klientenseite erhöht erfahrungsgemäß die Ergebnisqualität bei mittleren und größeren Projekten signifikant. Aber auch die Unterstützung in lediglich den Anfangsphasen eines Projektes mit
 

Ausschreibung und

Sichtung der Angebote und des Arbeitsprogramms

bringt eine spürbare Erhöhung der Auswahlsicherheit.

Die Unterstützung ist besonders zielführend für Unternehmen, die nur selten Berater in Anspruch nehmen und insoweit nicht auf laufende Erfahrungen mit Beratern im Unternehmen zurückgreifen können. Des weiteren ist eine solche Unterstützung sinnvoll für Banken, die erkennen, dass für Kundenunternehmen dringend Beraterunterstützung erforderlich ist, jedoch die Ergebnisverantwortung aus einem Beratungsprojekt für das Kundenunternehmen nicht tragen wollen/können, noch die Honorare für einen Berater übernehmen wollen/können. In diesem Fall ist eine beraterneutrale und professionelle Unterstützung bei der Auswahl des richtigen, d. h. passenden und qualifizierten Beraters zielführend.

Allerdings ist Unterstützung auch geboten, wenn nach dem Einsatz eines Beraters die Erwartungshaltung des Kunden nachhaltig unterschritten wurde und es in einem "Schlichtungsverfahren" um eine sachgerechte Vermittlung hinsichtlich der Anpassung z. B. der Honorierung geht. Diese Vorgehensweise ist zu empfehlen, wenn dadurch ein Rechtsstreit vermieden werden kann und beide Seiten einen sachverständigen "Schlichter" akzeptieren.

Kosten für die Unterstützung

Der Aufwand für die Unterstützung in den einzelnen Wertschöpfungsstufen 1 bis 6 (siehe Schrittekonzept) ist nach Absprache zu bestimmen und erfordert z. B. bei den Aktivitäten in den Wertschöpfungsstufen 1 und 2 bei einem Projekt mittlerer Größe ca. 3-5 Tage Aufwand. Erfahrungsgemäß bringt diese Unterstützung eine echte Effizienzerhöhung mit Blick auf das Gesamtpaket und somit auch auf das Budget, so dass sich der Einsatz in der Regel "rechnet" und bis auf die Zeit nach dem Abschluss des Projektes kostenreduzierend nachwirkt.